Quotes of Luther from A-Z
 
Arbeit
"Denn Gott will keine faulen Müßiggänger haben, sondern man soll treulich und fleißig arbeiten, ein jeglicher nach seinem Beruf und Amt, so will er den Segen und das Gedeihen dazu geben. Der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen."
(WA 31 I, 437)
 
Bibel
"Ich achte, daß Deutschland noch nie so viel von Gottes Wort gehört habe wie jetzt ... Liebe Deutsche, kauft, solange der Markt vor der Türe ist, sammelt ein, solange Sonnenschein und gut Wetter ist, braucht Gottes Gnade und Wort, solange es da ist! Denn das sollt ihr wissen: Gottes Wort und Gnade ist ein fahrender Platzregen, der nicht wieder dahin kommt, wo er einmal gewesen ist ... Drum greift zu und haltet fest, wer greifen und halten kann! Faule Hände müssen ein böses Jahr haben."
(WA 15, 32)
 
Christen
"Ein Christ ist ein solcher Mensch, der gar keinen Haß noch Feindschaft wider jemanden weiß, keinen Zorn noch Rache in seinem Herzen hat, sondern eitel Liebe, Sanftmut und Wohltat."
(WA 32, 398)
 
Deutsche
"Wir Deutschen sind ein wildes, rohes und tobendes Volk, mit dem nicht leicht etwas anzufangen ist, es treibe denn die höchste Not."
(WA 19, 44)
 
Ehe
"O, wie wohl stehts, wenn Eheleute miteinander zu Tisch und Bett gehen: Ob sie gleich zuweilen schnurren und murren, das muß nicht schaden; es geht in der Ehe nicht allzeit schnurgleich zu."
(WA TR 3, 515)
 
Frauen
"Die Welt kann die Frauen nicht entbehren, selbst wenn die Männer allein die Kinder bekämen."
(WA TR l; Nr. 250)
 
Gott
"Was soll Gott mit uns machen? Gute Tage können wir nicht tragen, böse können wir nicht leiden. Gibt er Ehr, Reichtum, so stolzieren wir, gibt er Armut, so verzagen wir"
(WA TR 2, Nummer 1905)
 
Herz
"Ein menschlich Herz ist wie ein Schiff auf einem wilden Meer, welches die Sturmwinde von den vier Orten der Welt treiben."
(WA DB 10, l, 100)
 
Juden
"Was können wir Gutes an den Juden schaffen, wenn wir sie nur mit Gewalt behandeln, ihnen übles nachsagen und sie für Hunde halten? Wenn man ihnen verbietet zu arbeiten und sie zum Wucher treibt - wie sollte sie das bessern? Man muß nicht des Papsts, sondern christlicher Liebe Gesetz an ihnen üben. Ob etliche halsstarrig sind, was liegt daran? Sind wir doch auch nicht alle gute Christen!"
("Daß Jesus Christus ein geborener Jude sei", 1523, WA 11, 315)
 
Kinder
"Ein Vater schilt, straft und stäubt sein Kind und ist ihm doch nicht feind; der ist ihm aber feind, der seiner Bosheit schweigt und nicht schilt noch straft."
(Luther, Deutsche Schriften 53)
 
Lüge
"Die Lüge ist wie ein Schneeball, je länger man ihn wälzt, desto größer wird er"
(WA TR 1, 137)
 
Musik
"Die Musik ist aller Bewegung des Herzens eine Regiererin. Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Fröhlichen traurig, die Verzagten herzhaft zu machen, denn die Musik."
(WA 50, 370)
 

Neid
"Ich weiß drei böse Hunde: Undankbarkeit, Stolz, Neid. Wen die drei Hunde beißen, der ist sehr übel gebissen."
(WA TR 4, 618)
 

Obrigkeit
"Der Obrigkeit soll man nicht mit Gewalt widerstehen, sondern nur mit dem Bekenntnis der Wahrheit; kehret sie sich dran, ist's gut; wo nicht, so bist du entschuldigt und leidest Unrecht um Gottes Willen."
(WA 11, 277)
 
Predigt
"Tritt frisch auf! Tu's Maul aufi Hör bald auf!"
(WA TR 4,51)
 
Quecksilber
"Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, " heute so, morgen anders gesinnet.
(Luther, Tischreden von der Welt und ihrer Art 26)
 
Reichtum
"Nichts in der Welt hindert den Glauben so sehr wie Reichtum und Mammon. Wer reich ist und etwas hat, der schlägt Gottes Wort in den Wind und läuft mit Füßen darüber"
(WA 36, 349)
 
Schule
"Denn es ist eine große und ernste Aufgabe, an der Christus und aller Welt viel liegt, dem jungen Volk zu helfen und ihm zu raten ...: Wenn man Jahr für Jahr so viel aufwenden muß für Gewehre, Wege, Steige, Dämme und dergleichen unzählige Dinge mehr, damit eine Stadt Frieden und Ruhe habe, warum sollte man nicht viel mehr noch oder doch genausoviel für die arme bedürftige Jugend aufwenden, indem man ein oder zwei geeignete Männer als Lehrer einstellt?"
(WA 15, 9)
 

Tod
"Im Leben sollte man sich mit dem Gedanken an den Tod beschäftigen und ihn vor sich treten heißen, solange er noch ferne ist und uns noch nicht bedrängt."
(WA 2, 687)
 

Unglaube
"Der Unglaube ist die Wurzel aller Sünden, wie umgekehrt der Glaube Ursprung und Wurzel der Gerechtigkeit ist."
(WA 42, 122)
 
Vergebung
"Zu der brüderlichen Vergebung gehört auch, daß der Bruder, dem ich vergeben soll, seine Fehler bekenne; denn die Sünde, welche nicht bekannt wird, kann ich nicht vergeben."
(Luther, Tischreden von der Sünde 22)
 
Welt
"Die Welt ist wie ein trunkner Bauer Hebt man ihn auf einer Seite in den Sattel, so fällt er zur andern wieder herab. Man kann ihr nicht helfen, man stelle sich, wie man wolle, sie will des Teufels sein."
(Luther, WA TR 1, 631 )
 
Zukunft
"Es ist besser, alle Zeit in Gottes Furcht zu leben, als daß man sich abquält in Furcht mit den zukünftigen Dingen."
(WA 42, 34)
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